Eine 3-Jahres-Reise mit Kleinkindern und Labrador

Ja, die Entscheidung steht. Die ersten Vorbereitungen sind getroffen. Wollen in 28 Tagen losreisen. Eine Reise mit Kleinkindern und Labrador. Wir sind frei in unserer Routenplanung, haben aber ein paar Ziele, die wir unbedingt sehen möchten. Viele Orte stehen auf der ‚wäre toll‘-  Liste und jeden Tag kommt ein Punkt auf die ‚was wir noch alles machen müssen / wollen‘ – Liste, bevor es losgeht.

Unsere Familie

WIR das sind Jule & Raphi mit Tilda und Philippa

Wir mussten lange auf unsere Mädels warten, deswegen sind wir ganz klar über 40 Eltern. Das hat sicher Vor- und Nachteile. Ich persönlich empfinde es nur als Vorteil. Ich habe schon eine grosse Tochter. Lucia wird dieses Jahr 21.

Das nur ganz kurz. Wenn Ihr mehr über uns lesen wollt, dann schaut doch mal in About Us vorbei.

Nicht nur unbeschwert

Die Möglichkeit, diese grosse Reise zu machen, ist eins der grossen Abenteuer meines Lebens. Ich freue mich sehr darauf, bin aber auch gespannt, wie ich das finden werde. Ich bin sehr gern zuhause; vor allem aber HABE ich gern ein Zuhause, was wir jetzt einige Zeit nicht haben werden. Danach dann aber irgendwann wieder. Ich habe aber auch sehr viel Respekt vor der Reise mit den doch noch sehr kleinen Mädels. Bin gespannt wie alles wird und mit welchen Herausforderungen wir klar kommen dürfen.

Ich bin absolut positiv eingestellt, was das alles angeht. Bin der festen Überzeugung, dass Kinder dann glücklich sind, wenn die Eltern (wir) es sind.

Langsam wird mir regelmässig heiss und kalt, wenn mir mal wieder klar wird, dass ein neues, zwar selbst gewähltes, trotzdem aber ein neues Leben in so wenigen Tagen beginnt.

Wir werden die Frühlings- und Sommermonate mit den Kindern und unserem alten Labrador durch Europa reisen mit unserem neuen- alten- Auto. Die Herbst- und Wintermonate möchten wir an Orte fliegen, wo Sommer ist.

Planung, Gedanken, Elternsein

3 Jahre haben wir Zeit. Unser  Ziel in diesen 3 Jahren ist, einen Ort zu finden, an dem wir uns alle vier wohl fühlen. Den wir uns alle vorstellen können, als unser neues Zuhause.

Im Moment wohnen wir in einem wunderschönen alten Bauernhof  eine halbe Stunde von Hannover. Den Hof haben wir die letzten 4 Jahre renoviert, saniert und all unser Herzblut dareingesteckt. Das Haus lieben wir sehr, schliesslich sind hier auch unsere beiden Mädchen geboren, aber für uns steht das Haus am falschen Fleck.

Ausserdem sind wir spät Eltern geworden, ich habe unser Baby, das gerade erst 1 Jahr geworden ist, mit 43 bekommen und unsere Miss T.  mit 41. Wir wollten immer reisen gehen mit den Kindern. Jetzt ist die beste Zeit, denn, wenn wir es jetzt nicht machen, machen wir es wahrscheinlich gar nicht mehr. Oder, wie mir gestern eine liebe Bekannte sagte, dann nach der Schule der Kinder noch einmal, wenn die Mädels dann überhaupt noch mit uns fahren möchten 🙂

Wahrscheinlich fahren sie dann lieber mit ihren Freunden, die es, wenn es nach Raphi geht, gar nicht geben wird… lach!

In den nächsten Wochen, Monaten möchte ich euch mitnehmen auf unsere Reise. Wir sind mitten in den Vorbereitungen:  haben gerade ein neues Auto gekauft; was nehmen wir an Gepäck mit? Wie verkraftet unser alter Labardor das Reisen? Wie machen die Mädels alles mit? usw. Das beschäftigt mich alles sehr im Moment.

Schreibt mir gern in den Kommentaren, wenn euch etwas Bestimmtes interessiert, woran ich vielleicht gar nicht denke.

Ich seh hier oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Hier ist jetzt wirklich oft Chaos. Die häufigste Frage, die ich mir dauernd stelle, ist: „habe ich an alles gedacht?!“

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