Über das Kattegat nach Aarhus

Wir wollten unseren Kindern eine erste Fahrt mit der Fähre gönnen. So sind wir auf unserem Weg nach Aarhus die Strecke Göteborg – Frederikshavn mit der Fähre gefahren.

Fähre Göteborg – Frederikshavn

Von unserem Hotel in Göteborg war es nur ein Katzensprung bis zur Fähre nach Dänemark. Es war unsere erste Fahrt mit einer grösseren Autofähre. Diese Fähre fährt mehrmals täglich und alles ist so routiniert und normal, dass sich die Aufregung bald legt. Tatsächlich war das aufregendste auf der Überfahrt die Frage: Was mache wir mit dem Hund. Stena Lines schreibt, dass Hunde angemeldet sein müssen (sie kosten nichts extra – ganz im Gegensatz zu Italien). Die Hunde musst Du entweder im Auto lassen, oder in die Hunde Lounge auf Deck 7.

In der Hunde Lounge auf Deck 7 sassen neben vielen Passagieren ohne Hund auch 4 Hunde. Dort war für Labrador Johnny kein Platz mehr. Also lag er auf der Schattenseite (nicht unbedingt Lee 🙂 ) auf Deck und liess sich den Seewind um die Nase blasen. So war es trotz ca 30° C noch relativ angenehm für ihn. Im Auto wäre er wahrscheinlich ziemlich schnell in die ewigen Jagdgründe gegangen, weil unser Auto entgegen der Aussage der Stena Lines in der vollen Sonne stand.  Bei unserem Rundgang auf anderen Decks haben wir aber noch weitere Hunde entdeckt. Auch auf Deck 10. Viel Lärm um nichts.

Drei Stunden waren dann auch relativ schnell vorbei, nachdem Tilda zuerst den halben Duty Free Shop ausgeräumt hatte – und ich ihn hinter ihr wieder einräumte; nachdem Tilda an jeder Slotmaschine spielen wollte und die Leute um uns herum denken mussten, dass Tilda in Wahrheit „Nein, komm jetzt“ hiess.

Von Frederikshavn sind es dann noch ca 3 Stunden bis Aarhus, unserem letzten Skandinavien-Halt im Jahr 2018.

Aarhus

Jule hatte uns in Aarhus per Airbnb im Bereich Christiansbjerg einquartiert, was tatsächlich einigermassen „nahe“ an der Innenstadt von Aarhus liegt.

Aufgrund der enormen Hitze waren wir und die Kinder so fertig, dass wir keine grosse Lust auf Sightseeing hatten.

Trotzdem haben wir uns einen ausgedehnten Bummel durch das „Latinerkvarteret“ oder „Quartier Latin“ rund um die Klostergade gemacht. Das lohnt sich zum einen für die Menge an süssen, stylischen Shops wie auch für die grosse Vielfalt an Restaurants, Cafes und Bars.

Zwei weitere Shops, die es uns in Aarhus sehr angetan haben, waren Illums und Sinnerup.

Was kann man sonst in Aarhus machen ?

Wenn es nicht so warm gewesen wäre, hätten wir uns mehr Museen angeschaut. Da wäre zum einen das ARoS Kunstmuseum, was durch seinen regenbogenfarbigen Ring auf dem Dach sehr auffällt. Und zum anderen, Den Gamle By (die alte Stadt), den Nachbau einer alten Markstadt mit 75 Gebäuden.

Zum Schwimmen wären wir gegangen an „Den Permanente“ – Strand, der nicht weit von unserer Unterkunft entfernt gewesen ist.

Aber, es war warm und die Kinder hatten auch keine Lust, mehr zu unternehmen. Aarhus läuft ja nicht weg, auch wenn es auf der Liste meiner Top-Destinationen nicht ganz oben steht.