Unser Reiseauto: Der Lancia Voyager

Der erste Teil unserer Reise soll uns per Auto durch Europa führen. Wir sind zwei Erwachsene, zwei Kleinkinder und ein grosser Labrador. Wir sind lange unterwegs, daher brauchen wir auch einiges an Gepäck. Schnell ist uns klar: Unser 12-Jahre alter Audi A4 Avant mit 280 000 km tut es dafür nicht mehr. Ein neues Auto muss her: Ein Lancia Voyager.

Warum der Lancia Voyager ?

Wir haben entschieden, dass es wegen unserer Platzbedürfnisse ein Kleinbus werden soll. Aufgrund unserer Bedürfnisse – 2 Sitze in der zweiten Reihe und 1 flexibler Sitz in der dritten Reihe – kamen dann nur noch drei Modelle wirklich in Frage: VW Multivan, Mercedes V-Klasse und eben der Lancia Voyager.

Da man beim Lancia Voyager als einzigem tatsächlich alle Sitze einzeln im Auto versenken (also mitnehmen) kann, fiel uns die Wahl nicht wirklich schwer.

Hinzu kommt, dass die Serienausstattung des Wagens genau dem entsprach, was wir suchten: Ledersitze, Schiebetüren auf beiden Seiten, die einklappbaren Sitze. Wenn es diese Optionen bei Mercedes und VW gibt, dann halt als Sonderaustattung. Und die finde mal auf mobile.de oder autoscout.de!

 

Nachteile

Yep, unser neuer Wagen hat auch Nachteile. Zum einen: Es ist ein Lancia und zwar ein Lancia der nicht mehr gebaut und in Deutschland verkauft wird. Aber, es ist ein Lancia, die zur Fiat Gruppe gehören, von denen auch Chrysler ein Teil ist. Und der Lancia ist eigentlich ein Chrysler für den europäischen Markt.

Das Ding ist ein dickes Schiff. Das heisst, man kommt nicht unbedingt überall rein und durch, und es ist sehr schwer. Das Gewicht schlägt sich dann wieder auf den Diesel-Verbrauch aus und so ist das Fahren relativ teuer.

Die Verarbeitung ist nicht an allen Stellen so, wie ich das von seinen deutschen Konkurrenten von VW und Mercedes kenne. Dafür hat unser Wagen jetzt mit 60 000km und 6 Jahren auf dem Buckel nur die Hälfte von dem gekostet, das ich für ein deutsches Konkurrenzmodell gezahlt hätte.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, wenn irgendwas zusammenbricht und wir mit dem Lancia Voyager Probleme bekommen. Wenn Ihr nichts mehr direkt lest, dann wird wohl alles gut gegangen sein.

Bis jetzt sind wir von der Ausstattung und den Funktionen unseres Lancia Voyagers noch begeistert.